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Die Geschichte der Bremer Landesbank

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2016 feierte die Bremer Landesbank ihr 133-jähriges Bestehen. Dieses lässt sich auf die Gründung der Bodencredit-Anstalt im Herzogtum Oldenburg im Jahr 1883 zurückführen, dem Vorgängerinstitut der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg.

Mit einer Handvoll Mitarbeitern ohne eigene Räume nahm diese am 1. November jenes Jahres ihre Geschäfte auf, um die Landwirte in der Region mit langfristigen Darlehen zu versorgen. Die Entwicklung ging zunächst nur langsam voran.

Erst um die Jahrhundertwende trat ein Aufschwung ein. So wurde die Anstalt nicht nur für landwirtschaftliche Projekte, sondern auch verstärkt für Hausbauten in Anspruch genommen. Auch Kommunen, die für den Straßenbau Geld brauchten, traten an das Institut heran. Im Februar 1906 wurde für die Bank ein neues Gesetz erlassen, durch das sie die Bezeichnung Staatliche Kreditanstalt des Herzogtums Oldenburg erhielt – und damit mehr Bewegungsfreiheit für neue Aufgaben genoss.

Die Entwicklung der Bank in den 20er und 30er Jahren

1922 wurde der Firmenname erneut geändert: Die Bank hieß jetzt Staatliche Kreditanstalt Oldenburg. 1933 wurden die bis dahin von einem gemeinsamen Vorstand geleiteten Institute Staatliche Kreditanstalt Oldenburg und Landesbausparkasse zu Oldenburg unternehmerisch getrennt, d.h. die Staatliche Kreditanstalt Oldenburg erhielt einen eigenen Vorstand. Gleichzeitig erweiterte sich ihr Aufgabenspektrum: Man gestattete dem Institut das Einlagen- und Privatkreditgeschäft. Von da an führte die Bank alle Geschäfte einer Universalbank. Außerdem war sie für die Geldausgleichsfunktion der oldenburgischen Sparkassen zuständig.

Zu dieser Zeit war in Bremen die Bremer Landesbank – Staatsbank – als Hausbank des bremischen Stadtstaates aus der 1928 gegründeten Hansa-Bank hervorgegangen. Die Bremer Landesbank sollte jedoch nicht nur die Bankgeschäfte der öffentlichen Hand tätigen, sondern auch den Wohnungsbau finanzieren. Dazu fehlte dem Institut allerdings das Recht, sich durch Ausgabe von Pfandbriefen zu refinanzieren.

Aus diesem Grund vereinigte man am 1. Januar 1938 die Bremer Landesbank – Staatsbank – mit der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg. Das fusionierte Institut, das sich auf das langfristige Bankgeschäft spezialisierte, erhielt den Namen Staatliche Kreditanstalt Oldenburg-Bremen. Gleichzeitig wurde für das kurzfristige Kreditgeschäft die Bremer Landesbank – Girozentrale – gegründet. Beide Institute gründeten gemeinsame Niederlassungen in Bremen und Oldenburg.

Die Aufteilung des lang- und kurzfristigen Bankgeschäfts auf zwei rechtlich eigenständige Banken entsprach den damaligen Vorstellungen der Reichsregierung und ging auf die Bankenenquete zu Beginn der 30er Jahre zurück. Eine öffentlich-rechtliche Universalbank zu errichten, war damals nicht durchsetzbar. In dieser Konstellation arbeiteten die in Personal- und Verwaltungsgemeinschaft geführten Institute fast 50 Jahre unter einem gemeinsamen Vorstand zusammen.

Das Bankgeschäft in der Nachkriegszeit

Zu Beginn der 50er Jahre lagen die Schwerpunkte des Bankgeschäfts dort, wo die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Wirtschaft jeweils am stärksten waren: Einem Pumpwerk vergleichbar, holten die beiden Kreditinstitute die nötigen Mittel aus allen Bundesländern herein und übernahmen die Rolle einer zuverlässigen Hausbank des Mittelstandes, eines Partners der Kommunen und die des Förderers der Wirtschaft – im sozialen Wohnungsbau, aber auch durch Investitionen in Infrastruktur und Landesentwicklung sowie durch Übernahme kommunaler Sonderfinanzierungen.

Der Wohnungsbau, nach der Währungsreform 1948 die vordringlichste Aufgabe der Bank, rangierte an erster Stelle. Mit Unterstützung der Staatlichen Kreditanstalt Oldenburg wurden zwecks Schaffung von Mietwohnungen Wohnungsbaugesellschaften neu gegründet und verstärkt der Bau privater Eigenheime gefördert. Zudem wurde der Wiederaufbau kriegszerstörter gewerblicher Bauten finanziert und in die Ansiedlung neuer Industrieunternehmen investiert. Ein weiterer Schwerpunkt: die Finanzierung des Wiederaufbaus der maritimen Wirtschaft.

Anfang der 80er Jahre war die Aufteilung des lang- und kurzfristigen Kreditgeschäfts auf zwei Institute nicht mehr zeit- und sachgemäß. Die Konsequenz: Die Länder Bremen und Niedersachsen schlossen 1983 einen Staatsvertrag, der die Fusion der beiden Institute zur Bremer Landesbank Kreditanstalt Oldenburg – Girozentrale – begründete.

Gestern wie heute: kompetent, engagiert und verlässlich

Zuletzt war die Bremer Landesbank mit über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern – gemessen an der Bilanzsumme rund 34 Mrd. Euro – die größte Regionalbank zwischen Ems und Elbe. Zahlen, die beeindrucken. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass die Bank über zwei Jahrhundertwenden hinweg ihren zentralen Werten treu geblieben ist: Kompetenz, Verlässlichkeit und nachhaltiges Engagement im Nordwesten.

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