SEPA

Änderungen im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren

Es gibt Neuigkeiten zum SEPA-Basis-Lastschriftverfahren.

veröffentlicht am 26.09.2016 |  

Das ändert sich beim SEPA-Basis-Lastschriftverfahren:

Im November 2016 werden die unterschiedlichen Vorlagefristen im SEPA-Basis-Lastschriftverfahren (CORE und COR1) zusammengeführt.

Ab 21. November 2016 heißt das:

  • SEPA-Basis-Lastschriften können in teilnehmende SEPA-Länder mit einer auf einen Geschäftstag vor Fälligkeit verkürzten Vorlagefrist abgewickelt werden.

  • Wiederkehrende Lastschriften können bereits ab der Erstlastschrift einheitlich mit „RCUR“ (also: wiederkehrend) gekennzeichnet werden.

  • Die bisherige Kennzeichnung „FRST“ (also: Erstlastschrift) wird optional. Alle Lastschriften, die weiterhin so gekennzeichnet sind, werden als wiederkehrende Lastschriften behandelt.

Es wird künftig nur noch zwischen Lastschriften aufgrund von SEPA-Lastschriftmandaten für Einmalzahlungen und wiederkehrenden Zahlungen unterschieden.

Was ist für Sie zu tun?

Als unsere Kundin oder unser Kunde müssen Sie nichts weiter tun. Sie brauchen auch Ihre Systeme vorläufig nicht anpassen. 

Nutzen Sie bei der Einreichung einer Lastschrift die aktuellen Spezifikationen gemäß Anlage 3 zum DFÜ-Abkommen? Dann können Sie übergangsweise die bisherige Kennzeichnung als „COR1“-Lastschrift weiterverwenden.

Unabhängig davon können Sie wie bisher ihre Lastschriften früher einreichen.

Glossar:

CORE/COR1:

Beim SEPA CORE Direct Debit-Verfahren gilt bislang eine Vorlagefrist von 2 bis 5 Bankgeschäftstagen. Beim jüngeren COR1-Verfahren gilt seit 2014 eine verkürzte Vorlagefrist von einem Bankgeschäftstag.

DFÜ-Abkommen:

Das „Abkommen über die Datenfernübertragung zwischen Kunden und Kreditinstituten“ (kurz DFÜ) ist eine Vereinbarung der Verbände der deutschen Kreditwirtschaft für die elektronischen Schnittstellen zwischen Kunden und Banken. Das Abkommen definiert den Standard für die sichere Übertragung von Zahlungsverkehrsdaten. Außerdem regelt es die dazu benötigten technischen Rahmenbedingungen. In dem Abkommen verpflichten sich die Kreditinstitute, ihren Kunden einen Datenaustausch per Filetransfer anzubieten.

Anlage 3 zum DFÜ-Abkommen:

Die Anlage 3 des DFÜ-Abkommens ist die „Spezifikation der Datenformate“. Sie beschreibt alle gültigen Datenformate für „DFÜ mit Kunden“. Dazu gehören auch die Datenformate für SEPA.

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