Mobiles Banking

Sicherheit ist planbar

veröffentlicht am 29.06.2017 |  
Markus Mende

Markus Mende

Leiter Electronic Banking

Da ist diese Gleichung im Kopf: Wer seine Bankgeschäfte mobil erledigt, setze sich hohen Risiken aus. Die faktische Realität ist das genaue Gegenteil: „Schadensfälle mit Überweisungsbelegen sind im Verhältnis weitaus häufiger, als betrügerische Transaktionen im Online Banking“, sagt Markus Mende, Leiter Electronic Banking. Der Spezialist erläutert: „Grundsätzlich erfolgen Überweisungen bei der BLB durch Passwort und Transaktionsnummer. Die Transaktionsnummer erhält der Kunde immer über einen anderen Weg als denjenigen, den er für die Überweisung nutzt. Damit würde eine Manipulation immer auffallen.“ Das formale Kleinklein und die Vielzahl neuer Begriffe sind vielfältig, die zweite Hürde im Kopf. Die Gruppe Electronic Banking der BLB stellt sich darum voll und ganz auf den Kunden und seine individuellen Bedürfnisse ein: „Der Support ist für den Kunden dauerhafter Ansprechpartner in allen Fragen seines Online Bankings. Weil dieses insbesondere Vertrauen braucht, sitzt unser Support in Bremen, nicht in Indien oder sonst wo wie bei vielen anderen Banken“, sagt Markus Mende.

„Kontowecker“ und „Kwitt“

Dann greift der Spezialist in die Anzugtasche und zückt sein Smartphone. Beim Produktmanagement der Gruppe Electronic Banking laufen die Fäden äußerer und interner Sicherheitsvorgaben, Innovationen und Kundenwünschen zusammen. Eine solche Innovation ist zum Beispiel der „Kontowecker“: „Er zeigt Kontobewegungen oder auch Wertpapiertransaktionen meiner Konten zeitnah an, je nachdem, wie ich ihn einstelle. Das erhöht meine Sicherheit zusätzlich und sorgt dafür, dass ich noch schneller reagieren kann“, sagt Markus Mende. Der „Kontowecker“ ist einer der vielen kostenfreien Zusatzservices für Kunden des klassischen und digitalen Girokontos. Haben diese einmal Vertrauen ins Mobile Banking gewonnen, öffnet sich ihnen eine ganze Landschaft weiterer Anwendungen und Dienste. Alle machen das persönliche Finanzmanagement sicherer, flexibler und komfortabler. Wie zum Beispiel „Kwitt“. Die einfache, unaufwändige Überweisungsfunktion wurde vor einem halben Jahr eingeführt: „Mit ihr können Kleinbeträge bis 30 Euro unter Freunden und Bekannten ohne Transaktions- und Kontonummer völlig unkompliziert angefordert oder übersendet werden“, sagt der Spezialist. Und demonstriert eindrucksvoll: „Kontakt“ klicken, Betrag eingeben, „Geld senden“, fertig! Der vielseitige Service, der deutschlandweit durch die Sparkassen-Finanzgruppe eingeführt wurde, zu der die BLB gehört, zählt schon jetzt über 300.000 Nutzer: „In Schweden hat ein ähnliches Verfahren mit fünf Millionen Nutzern praktisch das manuelle Bezahlen unter Freunden abgelöst“, sagt Markus Mende.

Fotoüberweisung per S-App  

Neuester Service der BLB ist die Fotoüberweisung per S-App. Sie macht Spaß wie „Kwitt“ und ist so einfach wie der Geldtransfer unter Freunden. Ein Klick auf „Foto“, „senden“, erledigt. Die App erkennt zuverlässig alle Basisdaten einer Rechnung: „Der Kontoinhaber muss nur nochmal einen Blick über alle Daten werfen, in der Regel gibt es nichts zu verbessern“, sagt Markus Mende. Sehr wohl aber habe das Mobile Banking die Sicherheit der Kunden gegenüber dem klassischen Banking erhöht: „Beim klassischen Papierkonto gab und gibt es mehr Fehlerquellen. Denken Sie zum Beispiel an Handtaschendiebstahl oder Wohnungseinbruch. Unser mobiles Banking ist hingegen so aufgebaut, dass selbst solche Fälle die Sicherheit unserer Kunden nicht beschädigen können“, sagt der Spezialist, denn „Sicherheit ist planbar!“

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