Vermögenssicherung

Leistung vor Prämie

Vorteile der Privaten Krankenversicherung (PKV)

veröffentlicht am 06.09.2017 |  
Ralf Schenk

Ralf Schenk

Spezialist für Versicherungen

Wer kann, der sollte. Ralf Schenk sagt das nicht nur, weil er Spezialist für Versicherungen ist. Seit 25 Jahren ist er selber PKV-Mitglied, während seine Frau gesetzlich versichert blieb. Die Entwicklung des deutschen Krankenkassensystems hat er insofern persönlich und professionell hautnah miterlebt: „Das Leistungspaket der Gesetzlichen (GKV) hat permanent abgenommen. Inzwischen sind für viele Leistungen Zuzahlungen notwendig. Die PKV hingegen wurde sogar ausgebaut, ihre Tarifvielfalt hat zugenommen. Eigentlich lassen sich PKV und GKV qualitativ gar nicht mehr vergleichen.“

Plus bei der Tarifvielfalt

Der Spezialist weiß: verglichen wird im Markt häufig über den Preis: „Dabei hat der Gesetzgeber bei der PKV seit einigen Jahren einen 10-prozentigen Beitrags-Zuschlag für das Alter einkalkuliert“, sagt Ralf Schenk. Außerdem bestünde längst die Möglichkeit, im Alter den Versicherungsschutz auf den Basistarif umzustellen, der dem der Gesetzlichen ähnlich ist. Überdies wäre der Beitragssatz für denjenigen überhaupt kein Thema, der frühzeitig vorsorge: „Wer von vornherein 100 bis 150 Euro auf die hohe Kante legt, den holen im Alter die Beiträge garantiert nicht ein. Mit dieser persönlichen Disziplin ist die PKV langfristig in jedem Falle günstiger als die Gesetzliche.“

Finanzieller Vorteil PKV

Ralf Schenk hält darum die ewige Diskussion um PKV oder GKV alleine auf den Beitrag reduziert für viel zu einseitig, „das ist nicht korrekt.“ Zumal diese mit Blick auf Details regelmäßig falsche Eindrücke erwecke: „Nehmen Sie zum Beispiel die Beitragserhöhung der PKV zum Jahresende. Darüber, dass jede Tarif- oder auch anderweitige Gehaltserhöhung die Gesetzliche verteuert, weil sie ans Einkommen gekoppelt ist, spricht dann niemand. Manche Mitglieder der GKV haben so übers Jahr gleich mehrere Beitragserhöhungen, ohne dass sie es merken oder dass darüber gesprochen wird.“ Wenig bewusst seien auch finanzielle Vorteile der PKV wie die Lohnfortzahlung bei Angestellten nach sechs Wochen: „Bei der Gesetzlichen ist die Leistung, bezogen auf die aktuelle Beitragsbemessungsgrenze von 4.350 Euro, auf monatlich ca. 3.000 Euro beschränkt. Verdiene ich mehr, spielt das bei der GKV keine Rolle. Bei der PKV hingegen kann die Lohnfortzahlung an das tatsächliche Einkommen angepasst werden, und das kann im Krankheitsfall beträchtliche Unterschiede ausmachen.“

Leistung vor Beitrag

Weitere finanzielle Vorteile wie die Prämien-Rückerstattung machten die Private am Ende des Tages auch finanziell der Gesetzlichen gegenüber eindeutig attraktiver. Erste Überlegung sollte darum nicht der Preis, sondern die Leistung sein: „Wer in die PKV will, sollte sich zuallererst eine Liste machen, was einem alles an Leistungen wichtig ist. Über diesen Weg sollte man sich nähern, erst am Ende des Tages steht die Prämie.“ Und Ralf Schenk erzählt von einer Kollegin, Anfang 50: „Natürlich gilt, je früher, je besser. Aber auch noch mit Anfang 50 ist ein Übertritt in die PKV möglich. Die Kollegin definierte genau ihre Leistungen, jedes Risiko ist einzeln zu versichern. Dann erkrankte sie an Krebs. In der Gesetzlichen hätte ich Zweifel, ob sie die gleichen Leistungen wie in der PKV hätte in Anspruch nehmen können.“

Solide Partner

In den 25 Jahren seiner Beratung ist es dem Spezialisten nie passiert, dass jemand aus der PKV wieder zurück in die GKV wollte. Er rät, bei der Auswahl auf Gesellschaften zu achten, die ein großes Kundenvolumen haben: „Alt eingesessene Versicherungen können mit Risiken besser umgehen und garantieren eine konstante Tarifleistung. Viele Makler vor allem in Internet-Portalen geben aber den billigen Jakob, verdienen bei Abschluss ihre Provisionen und nach ihnen die Sintflut.“ Ralf Schenk und die BLB kooperieren von jeher mit der Öffentlichen Versicherung Bremen (ÖVB) und der VGH. In der Regel führt der Spezialist nicht eines, sondern mehrere Beratungsgespräche bis zum Abschluss einer PKV. Für die auch er nach 25 Jahren sich jederzeit wieder entscheiden würde, denn sie sei der GKV in jederlei Hinsicht nun mal „eindeutig überlegen“.

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