Stiftungen

Dem Gemeinwohl verpflichtet

Selbstverständliches, was nicht selbstverständlich ist: die Kunsthalle Bremen, der Bürgerpark oder die Jacobs University. Der „Tag der Stiftungen“ Ende September erinnerte daran, dass Selbstverständlichkeiten unseres Gemeinwohls allein durch das Stiftungswesen existieren. Rund 100 Vorstandsmitglieder bremischer Stiftungen waren der Einladung von BLB und dem Verein „Stiftungshaus Bremen e.V.“ in das Landhaus Am Rüten gefolgt. Unter dem Dach des Vereins sind rund 90 gemeinnützige Vereine und Stiftungen aus Bremen organisiert.

Engagement der Spezialisten

Michael Lürßen ist Spezialist für Stiftungen und zugleich Vorstandsmitglied von „Stiftungshaus Bremen e.V.“. „Die Teilnahme als Gremiumsmitglied von Stiftungen gehört zu unserem Dienstleistungs-Portfolio“, sagt er. Der Spezialist berät und begleitet alle Formen des Stiftungswesens, deren Ziel bei aller Unterschiedenheit das Gemeinwohl ist.

Gutes zurückgeben

„Wir erleben es immer häufiger, dass Menschen etwas der Gesellschaft zurück geben wollen“, sagt Michael Lürßen. Zu Lebzeiten, aus persönlichem Interesse an gemeinnützigen Einrichtungen oder für die Zeit danach, weil keine Kinder oder Erben vorhanden sind. „Da ist häufig zum Beispiel die ältere, kinderlose Dame, die sich für Kunst und Kultur interessiert und ihr Vermögen stiften will“, erklärt der Spezialist. „Oder der bekannt gewordene Fall des jungen Fußballspielers, der eine Treuhand Stiftung für den Aufbau von Fußballschulen in Afghanistan gründete.“

Tag der Stiftungen

Der „Tag der Stiftungen“ veranschaulichte einmal mehr, wie wichtig der Stiftungs-Gedanke im Alltag ist. „Die Seenotretter berichteten zum Beispiel von Nachlässen, die ihnen vermacht werden. Die Freude darüber ist immer mit hohem administrativem Aufwand wie der rechtlichen Prüfung etwaiger Ansprüche verbunden“, sagt Michael Lürßen. Was nicht das Kerngeschäft der Seenotretter ist. „Eine testamentarisch verfügte Zustiftung zum Beispiel würde es allen Beteiligten wesentlich leichter machen und den guten Zweck langfristig sichern“, sagt der Spezialist. 

Geringe Kosten

Wo Geld ein langfristiges, gemeinnütziges Zuhause finden soll, ist die Stiftungsform ideal, unabhängig vom Lebenszeitpunkt. Michael Lürßen berät über die individuell angemessene Form, spezielle Stiftungsfonds, die Kosten, stellt Mustersatzungen zur Verfügung oder Kontakte zu Spezialisten her, kümmert sich um die Anerkennung bei der Stiftungsaufsicht und die steuerliche des Finanzamtes. „Die Kostenquote ist gering, die gemeinnützige Wirkung groß“, sagt er. Und unter dem Dach des Vereins „Stiftungshaus Bremen e.V.“ trägt er persönlich dazu bei, dass selbstverständlich wird, was gar nicht selbstverständlich ist. Weil immer mehr Menschen sich in Stiftungsform dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen.

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