Geldanlage

„Das Warten auf bessere Zeiten“

Wie Sie Ihren persönlichen Anlage- oder Entscheidungsnotstand beenden

Das Zeichen, das die Europäische Zentralbank gerade an die Märkte sandte, war radikal: Die Notenbanker senkten den Einlagenzins für Banken auf minus 0,1 und den Leitzins auf 0,15 Prozent. Ein neues Rekordtief! Bereits seit Jahren halten die Notenbanken die Zinsen auf historisch niedrigem Niveau. Mit einem Anstieg ist vorerst nicht zu rechnen. Vertraute, risikolose Renditebringer fallen aus und ein gefühlter Anlagenotstand besteht.

Flexibel bleiben

„Die Frage, ob ein Anlagenotstand tatsächlich besteht oder nicht, kommt auf die individuelle Sichtweise jedes Einzelnen an“, sagt Ralf Hellmich, Leiter Private Banking. „Wer ausschließlich auf der Suche nach einer hoch rentierlichen risikoarmen Zinsanlage ist, der kann derzeit sicherlich von einem Anlagenotstand sprechen. Für diejenigen Anleger, die jedoch bereit sind, auch andere Anlageklassen in Betracht zu ziehen, gibt es viele interessante Möglichkeiten.“ Das gilt übrigens auch für Kunden, die kein Risiko eingehen möchten. Jeder Fall sei immer individuell und subjektiv zu betrachten, somit können auch konservative Strategien zum Ziel führen.

Umdenken ist wichtig

Ein Umdenken in der Struktur der Anlageklassen ist unserer Meinung nach aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen des Kapitalmarktes unumgänglich. Dies betrifft auch die Frage nach dem Risiko und dessen Tragfähigkeit. Wer Renditen oberhalb der Inflationsrate erzielen möchte, muss auf alternative Geldanlagen ausweichen. Denn sonst erkauft man sich die Sicherheit einer Anlage mit realen Vermögensverlusten.

Beispiel:

Ein überschaubares Risiko einzugehen, ist also mittlerweile eine Maßnahme zum Schutz des Vermögens. Daher sehen wir keinen Anlagenotstand, sondern eher einen Entscheidungsnotstand. 

Vermögen breit streuen

Konkret bedeutet dies, dass Anleger ihr Vermögen ausreichend breit streuen und in diesem Sinne genauer bewerten sollten. In welchen Anlageklassen bin ich investiert? Wie risiko- bzw. chancenorientiert bin ich selbst? Das heißt, wie hoch sind meine Risikobereitschaft und meine Risikotragfähigkeit? Es hilft, sich im Vorwege als Anleger selbst oder im Gespräch mit unseren Beratern mit diesen Fragestellungen vertraut zu machen, um so eine sichere Entscheidungsgrundlage zu haben. Unsere Berater unterstützen dies mit Grundsatz- und Strategiegesprächen, die in regelmäßigem, aber mindestens jährlichem Rhythmus mit ihren Kunden stattfinden. 

Intensiver Austausch

Wir sehen keinen Anlagenotstand, sondern eher einen Entscheidungsnotstand.

Ein Beispiel: Hat ein Kunde bisher einen Großteil seines Kapitals kurzfristig angelegt (in der Hoffnung, dass die Zinsen „irgendwann“ wieder steigen), so wird im ersten Schritt im gemeinsamen Gespräch geprüft, welche Beträge wirklich kurzfristig oder mittelfristig benötigt werden. Dann wird analysiert, wie es um das Thema der möglichen Verluste geht: Sind sie überhaupt akzeptabel und wenn ja, in welcher Höhe und über welchen Zeitraum? Hier hilft häufig eine Rückbetrachtung auf die letzten zehn Jahre, um dem Kunden ein Gefühl für mögliche Risiken, aber auch Chancen zu geben. Der Anlagebetrag kann dann gestaffelt nach Laufzeiten und mit der Maßgabe einer kurzfristigen Verfügbarkeit angelegt werden. Um die Erträge zu steigern, aber das Risiko zu minimieren, kommt es auf eine breite Streuung in unterschiedliche Anlageklassen (z.B. Aktien, Renten oder Immobilien) und Laufzeiten an. Natürlich wird dabei berücksichtigt, welche Werte schon vorhanden sind, um sie nicht sinnlos umzuschichten.

Das Resultat kann sich sehen lassen: mehr Transparenz in der Vermögensanlage! Der Kunde weiß, welche Chancen und Risiken er eingeht und welche Erträge kurz- und langfristig zu erwarten sind.

Langfristig und nachhaltig

Für uns als BLB ist es für eine vertrauensvolle Partnerschaft zwischen Kunde und Berater selbstverständlich, die veränderte Situation der Kapitalmärkte zu berücksichtigen und sich mit den damit verbundenen Fragestellungen der eventuell erforderlich werdenden Risikoveränderung auseinanderzusetzen. Eines ist für uns als konservativer Vermögensverwalter klar: Eine langfristige und nachhaltige Perspektive steht vor kurzfristiger Renditemaximierung im Vordergrund. 

Ein Beweis dafür ist die mittlerweile vierzehnte Auszeichnung in Folge für unsere Vermögensverwaltung des Elite Reports. 

Fazit und Empfehlung: Entscheiden Sie sich jetzt, Ihren möglichen Anlage- oder Entscheidungsnotstand mit Hilfe unserer Berater zu beenden. Sprechen Sie uns gerne an!

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