Ganzheitliche Beratung im Private Banking

Sparen in den Twenties

Finanzielles Wachstum zwischen 20 und 30

veröffentlicht am 07.03.2017 |  
Hendrik Duschner

Hendrik Duschner

Berater Private Kunden

Wie und wann fängt man eigentlich an, ein Vermögen aufzubauen? Schon während des Studiums, in der Ausbildung oder beim Einstieg in den Beruf? Viele Fragen zur Zukunft sind oftmals noch offen und viele Ziele noch nicht vor Augen. Vielleicht gehören Sie aber auch zu den jungen Aufsteigern, die sich direkt nach dem Studium selbstständig machen möchten. Fakt ist, man sollte frühzeitig mit der finanziellen Planung beginnen. Was dabei zu  beachten ist und was Sie (oder Ihre Kinder) auf keinen Fall versäumen sollten, erfahren Sie hier.

Die Lebensphase zwischen 20 und 30 ist wichtig, um einen Kapitalstock aufzubauen. Denn: Je älter man wird, desto deutlicher steigt der Kapitalbedarf.

Geld sparen, wenn eigentlich nichts übrig ist.

Junge Leute sind je nach Bildungsweg in unterschiedlichen Lebensphasen. Je nachdem ob sie eine Ausbildung machen, studieren oder schon eine Weile beruflich engagiert sind, haben sie unterschiedliche Fragen zu finanziellen Themen. Vielleicht haben sie aber auch im persönlichen Lebensweg entscheidende Meilensteine wie Heirat und Familiengründung bereits erreicht. Das vorhandene Budget und auch die Ziele einer Finanzplanung unterscheiden sich dadurch sehr. „Während Studierende möglicherweise über die Finanzierung des Studiums nachdenken, ist es für junge Berufstätige eher ein Thema, wie sie einen Teil von ihrem Einkommen sparen können – und wie viel“, sagt Hendrik Duschner, Privatkundenberater. Ein Schritt in die Selbstständigkeit wirft wiederum ganz andere Fragen auf. „Daher ist die Beratung für jeden ganz individuell“, erklärt Duschner.

Wie man nachhaltig spart.

Auch wenn die Lebenswege und damit die Beratung und Finanzplanung ganz individuell sind, gibt es trotzdem ein paar Grundregeln, die bei der finanziellen Planung beachtet werden sollten, denn nicht jede Anlage ist zu jedem Zeitpunkt gleich sinnvoll. Im Beratungsgespräch mit unseren Kunden gehen die Berater, wie Hendrik Duschner, so vor:

Finanzstock aufbauen

An erster Stelle steht der „Notgroschen“ – also Rücklagen für unvorhergesehene Ausgaben bilden. Dieses Geld sollte schnell und jederzeit verfügbar sein. Klassischerweise wird dieser Notgroschen auf einem Geldmarktkonto angespart.

Absicherung und Vorsorge

Der zweite wesentliche Baustein hat im ersten Schritt nichts mit „Geld sparen“ zu tun. Vielmehr geht es darum, Einkommen und Vermögen zu bewahren. Dazu müssen Risiken geprüft und abgesichert werden, beispielsweise durch eine private Haftpflicht- und  Hausratversicherung sowie eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Für junge Selbstständige kommt dazu noch eine private Krankenversicherung.

Staatliche Förderungen und Prämien nutzen

Ist das Hier und Jetzt abgesichert, lohnt es sich einen Blick in die Zukunft zu werfen und bei der Altersvorsorge staatliche Förderungen und Steuervorteile in Anspruch zu nehmen. Bei der Riester-Rente zum Beispiel gibt es speziell für junge Leute, die beim Start noch keine 25 Jahre alt sind, einen zusätzlichen Bonus in Höhe von 200 Euro im ersten Sparjahr. Durch diese Unterstützung vom Staat und die Förderquoten ist die Rendite der Anlage sehenswert und das Beste: Die eingezahlten Beträge und Zulagen sind 100 % sicher und garantiert. Eine Vorsorgeberechnung sollte daher Standard sein, um die persönlichen Vorteile zu kennen.

Noch mehr Prämien gibt es auf das Sparen der vermögenswirksamen Leistungen (VL), die viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von ihrem jeweiligen Arbeitgeber bekommen. Die VL können beispielsweise in einen Bausparvertrag oder einen Fondssparplan eingezahlt werden. Für diese Verträge können staatliche Förderungen genutzt werden, die zwar an das zu versteuernde Einkommen gekoppelt sind – aber gerade in jungen Jahren ist das Gehalt noch nicht so hoch, dass man diese Förderungen voll nutzen kann. Mit der zusätzlichen Möglichkeit der Wohnungsbauprämie kann man hier für die Immobilienvorsorge einen tollen Grundstein legen.

Langfristiger Vermögensaufbau

Erst wenn die grundsätzliche Absicherung gemacht ist, folgen das Zielsparen und der langfristige Vermögensaufbau. Damit das Geld auch für die Zukunft seinen Wert behält, muss eine Rendite erzielt werden, die mindestens die Inflation ausgleicht. Die gegenwärtige Niedrigzinsphase legt nahe, sich von Anfang an mit Anlagemöglichkeiten auf dem Finanzmarkt zu befassen, um den gewünschten Gewinn zu erzielen – denn mit einem Sparbuch ist das nicht mehr zu schaffen. Im Gespräch legt der Kunde fest, wie viel Risiko tragbar ist und wie lange das Geld angelegt werden kann.

So kann eine Anlagestrategie zusammengestellt werden, mit der der Kunde sich wohlfühlt. „Im derzeitigen Kapitalmarktumfeld ist es erforderlich, Aktien bzw. aktienähnliche Produkte im Portfolio beizumischen, um den Kaufkrafterhalt des Kapitals zu gewährleisten“, erklärt Viktoria Preuß, Beraterin im Private Banking. „Die Qualität der Beratung liegt dann darin, das Vermögen vor größeren Schwankungen zu schützen.“ Um speziell jungen Kunden die Kapitalmärkte näher zu bringen, führt die BLB auch Events für junge Leute durch, die neben Vorträgen, interaktive Möglichkeiten und viel Raum für Fragen bieten.

Erfahrung, Disziplin und Geduld

Erfahrungen sammeln, Disziplin üben, und dann liegen lassen für später: Je früher mit dem Vermögensaufbau begonnen wird, desto länger kann das Geld „arbeiten“, bis es benötigt wird. Daher ist es sinnvoll, sich früh mit Themen der Geldanlage zu befassen. Junge Menschen sind damit der finanziellen Absicherung einen Schritt näher.

Unsere Spezialisten freuen sich auf Sie

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern zu Ihren Vorhaben.

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