Ganzheitliche Beratung im Private Banking

Fairness muss man beweisen und leben

veröffentlicht am 30.11.2016 |  

»Nichts ist so beständig wie der Wandel.« Zu dieser Erkenntnis gelangte einst schon der Philosoph Heraklit von Ephesus (etwa 540 – 480 v. Chr.). Und in der Tat war die Bedeutung dieser Worte nie so ausgeprägt und spürbar wie in der heutigen Zeit. Veränderungen hat es schon immer gegeben, aber im Zeitalter der globalen Vernetzung wird uns auch der Wandel außerhalb des eigenen Lebensumfeldes bewusst. Die Fülle der Informationen, mit denen wir täglich konfrontiert werden, führt zu einer regelrechten Reizüberflutung. In diesem Umfeld wächst zunehmend die Sehnsucht nach Kontinuität, Stabilität und Verlässlichkeit. Dieses Feld war über Jahrzehnte hinweg traditionell durch die Banken besetzt und von ihren Kunden geschätzt und anerkannt. Doch mit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 durchlebt auch die globale Finanzindustrie einen grundlegenden Wandel. Der Anspruch und die Erwartungen an die Banken haben sich deutlich verändert.

»Banking is a People Business«

Bei näherer Betrachtung zeigt sich hier jedoch ein differenziertes Bild. In unseren täglichen Kundengesprächen wird immer wieder deutlich, dass sich die Kunden natürlich eine moderne, zeitgemäße Bank wünschen. Dazu gehören dann auch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten digitaler Angebote oder ein attraktiver Produkt- und Dienstleistungsmix. Doch so wichtig diese modernen Attribute auch sein mögen, so klar ist aber auch der Wunsch der Kunden nach einer beständigen Vertrauens- und Fairnesskultur. Es braucht bei aller Dynamik einen stabilen Anker und ein solides Fundament. Und dieser Wert gründet sich auf der Beziehung, die ein Kunde über die Zeit zu seinem persönlichen Berater entwickelt. Drei Kriterien spielen dabei eine entscheidende Rolle:

Vertrauen

Das Vertrauen zwischen Kunde und seiner Bank ist das höchste Gut, welches jeden Tag neu verdient werden muss. Im Grunde ist das vermeintliche »Geheimnis des Vertrauens« dabei ähnlich simpel wie das »Geheimnis einer guten Beziehung«: Jenseits aller romantischen Verklärung liegt es ganz einfach darin, dass man von einem Konto nicht nur abheben kann, sondern von Zeit zu Zeit auch etwas einzahlen muss. Für das »Vertrauenskonto« gilt genau wie für ein Bankkonto: Wer einen hohen Kontostand anstrebt, muss dafür Sorge tragen, dass er deutlich mehr einzahlt, als er entnimmt. Und wer will, dass sein Konto im Plus ist, der sollte zweckmäßigerweise mit dem Einzahlen beginnen und nicht mit dem Abheben. Nicht jeder Vermögensverwalter ist sich dieser einfachen Logik bewusst und hat dabei in den letzten Jahren zu viel von diesem Konto abgehoben. Bei der BLB liegt der Vertrauensindex, den wir seit vielen Jahren regelmäßig erheben lassen, bei konstant nahezu 90 Prozent. Ein sehr guter Wert, aber keiner, auf dem wir uns ausruhen.

Fairness

Fair Play ist im Sport eine allgemein anerkannte Verhaltensweise. Diese wird von der Sportgemeinschaft geachtet und bei Missbrauch entsprechend geahndet. Auch im Vermögensverwaltungsgeschäft spielt Fairness eine sehr entscheidende Rolle. Es geht dabei um nicht weniger als ein anständiges Verhalten und eine ehrliche Haltung gegenüber seinen Kunden. Diese Akkuratesse ist es, die das Fundament einer gedeihlichen Beziehung auf Gegenseitigkeit bildet. Sie erzeugt auch das Verständnis und die Akzeptanz dafür, dass Vermögensverwaltung keine Wohltätigkeit, sondern eine unternehmerische Dienstleistung im gegenseitigen Interesse ist. Über viele Jahrzehnte war es eine etablierte und akzeptierte Selbstverständlichkeit, dass eine gute Vermögensdienstleistung auch einen angemessenen Wert hat. Wenn sich die Haltung der Kunden hierzu heute etwas distanzierter zeigt, dann liegt das mitunter auch daran, dass in vielen Fällen die Leistung und das Wirken des Vermögensverwalters als nicht hinreichend transparent und fair empfunden wird. Diesem oftmals unausgesprochenen Störgefühl kann man als Vermögensverwalter begegnen, indem man seinen Vermögensverwaltungsprozess transparent und für den Kunden nachvollziehbar gestaltet. Bei der BLB sind wir dafür noch einen Schritt weiter gegangen und haben uns den Fairnesszustand unserer Vermögensverwaltung in allen Einzelheiten durch das Institut für Vermögensschutz zertifizieren lassen. Im Übrigen als erste Banküberhaupt. Ich bin davon überzeugt, dass dieses Beispiel im Interesse der Kunden zahlreiche Nachahmer in der Branche finden sollte.

Systematik

Der vitale Herzschlag einer vertrauensvollen und fairen Vermögensbetreuung ist ihre Systematik. Alles aus einer Hand, wenn der Kunde es wünscht, und dies über alle Lebensphasen hinweg mit Blick auf Ertrag, Werterhalt, Bewahrung. Dafür übernehmen wir Verantwortung. Und zu diesem Zweck werden wir, sofern erforderlich, auch unabhängige Kooperationspartner mit entsprechender Expertise hinzuziehen. Um sicherzustellen, dass jederzeit ein bestens aufgestelltes Expertenteam für den Kunden arbeitet.

Was ist von unserem ganzheitlichen Vermögenskonzept konkret zu erwarten: die konsequente Abbildung der Finanzsituation, also die Bewertung des Vermögensbestands, Berücksichtigung steuerlicher Aspekte in Abstimmung mit dem Steuerberater, Identifizierung der Liquiditätsreserven sowie die Schaffung von Transparenz bei den Zahlungsströmen – dies nur im Auszug. Darauf aufbauend bewerten wir mit Blick auf die persönlichen Ziele alle relevanten Faktoren hinsichtlich Rendite, Effizienz und Risiko als Grundlage für Optimierungsvorschläge. Die darauf folgenden Handlungsempfehlungen unter Berücksichtigung aller in Frage kommenden Vermögenssegmente werden in Absprache mit dem Kunden zeitlich abgestimmt und von den Kundenberatern gemeinsam mit unseren Spezialisten konkretisiert und umgesetzt.

Die Strategieplanung entwickeln wir dann gemeinsam mit unseren Kunden. Unser Verständnis eines maßgeschneiderten Vermögenskonzepts erfordert daher eine kontinuierliche Anpassung. Sei es, weil sich mit der Zeit die Prioritäten verschieben oder weil bedeutsame Änderungen im Leben eintreten, so dass der Beratungsprozess wieder mit der Abbildung der dann aktuellen Finanz- und somit Ist-Situation beginnt.

Diese innere Intelligenz bedarf nicht nur einer hohen Fachkompetenz, sondern auch einer ausgeprägten Dialogbereitschaft und einer hohen Empathie der Kundenberater. Daher legen wir bei der BLB nicht nur großen Wert auf die permanente Weiterqualifikation unserer Mitarbeiter, sondern auch auf eine hohe Sozialkompetenz. Nur so bilden Mensch und Kapital am Ende eine erfolgreiche Symbiose. Probieren Sie es aus.

Unsere Spezialisten freuen sich auf Sie

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern zu Ihren Vorhaben.

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