Ganzheitliche Beratung für Unternehmenskunden

Wenn Geschäft und Privates sich nicht trennen lassen

Finanzstrategien für inhabergeführte Unternehmen

Bei inhabergeführten Unternehmen sind geschäftliche und private Themen in besonders hohem Maße miteinander verflochten. Unternehmer haften beispielsweise oft mit ihrem Privatvermögen, und Familienmitglieder arbeiten im Betrieb mit. Die BLB bietet hier umfassendes Banking für den geschäftlichen und privaten Bereich von Gewerbetreibenden an. Wovon die Kunden profitieren, erläutern Jörg Götz und Matthias Utke, Spezialisten für inhabergeführte Unternehmen bis zu einer mittleren Größenordnung bei der BLB.

In unserem Bereich haben geschäftliche Dinge immer auch Auswirkungen auf die private Sphäre – und umgekehrt.

 

Gewerbliche Kunden sind vielfach unzufrieden. Macht die BLB ihren Kunden wirklich das beste Angebot?

 

Jörg Götz: Wir erarbeiten mit Kunden ein ganzheitliches Finanzierungskonzept, das zu ihrer individuellen Lage passt. Wenn Geld für den Betrieb fehlt, greifen Unternehmer meist auf das private Vermögen zurück – und umgekehrt. Unternehmer oder Unternehmerinnen sind oft sozusagen „mit ihrem Betrieb verheiratet“. Der Inhaber ist in der Regel ohnehin für alle Geschäftsbereiche zuständig und haftet auch für sämtliche Entscheidungen. Neben seinem originären Geschäft kümmert er sich häufig auch um kaufmännische und personelle Dinge. Wir bieten unseren Kunden Banking „geschäftlich und privat aus einer Hand“. Deshalb zählen für uns nicht nur Zahlen, sondern insbesondere die handelnden Personen.

Matthias Utke: Wir investieren bei der BLB viel Zeit, um einen Kunden möglichst gut kennen zu lernen. Wenn wir sein Verhalten und das Geschäftsmodell verstehen, können wir die Investitionsentscheidungen und ihre teilweise weitreichenden Auswirkungen besser bewerten. Bei unseren Kunden kümmert sich deshalb derselbe Berater sowohl um den geschäftlichen als auch den privaten Bereich. Es hilft erfahrungsgemäß, wenn man eine Vertrauensbasis aufgebaut hat. Dafür braucht man aber Zeit. Bei Mitbewerber-Banken arbeitet oft deren interne Struktur gegen einen ganzheitlichen Ansatz.
Wir sind daher vielleicht nicht immer die Günstigsten. Nach allem, was wir aus unserem Netzwerk und auch direkt hören, sind Kunden aber genau mit dieser umfassenden Beratung auch zufrieden. Sie macht den Unterschied aus.

Jörg Götz: Ein weiterer Vorteil ist sicher, dass Entscheidungen bei uns sehr schnell getroffen werden können. Das ist mehr als die sprichwörtlichen kurzen Wege – die Entscheidungsträger sitzen bei uns mit am Tisch.

Suchen Kunden nicht einfach das günstigste Produkt? Wieso ist umfassende Beratung so wichtig?

Jörg Götz: Kunden sind an passenden Lösungen zu wettbewerbsfähigen Preisen interessiert. Welche Produkte dann in Frage kommen, ist von der individuellen Situation abhängig. Wir haben keine Vorgaben an die Dauer eines Gesprächs. Das ist in diesen Fällen sehr angenehm, denn es geht ja darum, gemeinsam eine Finanzstrategie zu entwickeln. Die Strategieelemente sind dabei immer der geschäftliche Bereich, die Auswirkungen auf die private Sphäre und die weitere Lebensplanung. Wir betrachten das im Zusammenhang und suchen einen Ausgleich zwischen dem, was Kunden leisten können und dem, was wir als Bank für unsere Leistungen erwarten. Wenn wir beispielsweise eine Haftung des Inhabers in irgendeiner Form herstellen, ist für uns immer die Frage, welche Höhe angemessen und vertretbar ist. Sie muss vom Verhältnis ins gesamte Finanzierungskonzept passen. Die Bewertung bemisst sich nicht nur an den betriebswirtschaftlichen Eckdaten.

Mit welchen Fragen kommen mittelständische Unternehmen zu Ihnen?

Matthias Utke: Finanzierungswünsche sind der häufigste Grund, aus dem Kunden auf uns zukommen. Doch im Gespräch kommt dann oft noch weitaus mehr zur Sprache. Unsere Aufgabe ist es zu erkennen, welche Themen noch geklärt werden sollten: Vollmachten, Vertretungsregelungen, Gesellschaftsanteile und Nachfolgeregelungen – dieselben Themen, die auch bei größeren Unternehmen wichtig wären.
Das ist vielen Unternehmern nicht bewusst. Daher geben wir Denkanstöße und haben auch beispielsweise steuerliche und rechtliche Aspekte mit im Blick. Wir kennen unsere Kunden sehr gut, ihr Geschäftsmodell und auch ihre Finanzstruktur. Bei der Umsetzung von Konzepten holen wir dann die jeweiligen Fachspezialisten aus unserem Hause hinzu.
Wir betreuen in unserem Bereich inhabergeführte Unternehmen bis zu einer mittleren Größenordnung  – und hören immer wieder, dass potenzielle Neukunden sagen: „Meine Firma ist sicher viel zu klein für die BLB.“ Natürlich sind eine gewisse Unternehmensgröße und eine wirtschaftliche Perspektive notwendig. Deshalb ja auch unserer breiterer Ansatz – geschäftlich und privat. Wir klären das in jedem Gespräch individuell.

Auch kleinere Unternehmen können durch diese Unterstützung die kaufmännische Seite ihres Betriebes professioneller aufstellen. Das erhöht eindeutig den langfristigen Erfolg des Unternehmens.

Sind Sie immer derselben Ansicht wie Ihre Kunden?

Matthias Utke: Mitunter kommt es natürlich zu unterschiedlichen Einschätzungen. Wir achten aus unserem Blickwinkel darauf, dass die Ansprüche des Finanzgebers und die Ansprüche des Kunden zueinander passen und möglichst in einem Gleichgewicht stehen.
Bei Geschäftserweiterungen beschäftigen wir uns etwa eingehend mit den Eckdaten, wie wichtigen Geschäftspartnern oder Zahlungsbedingungen. Größere Unternehmen durchleuchten ihre Vertragspartner in der Regel sehr genau. Das können kleinere Betriebe gar nicht leisten, weil ihnen das Know-how und die Zugänge fehlen. Auch an dieser Stelle helfen wir – gegebenenfalls im Zusammenspiel mit unseren Kooperationspartnern. Wir beziehen dabei auch gerne den Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer ein.
Jörg Götz: Ein weiteres Beispiel: Es kommt häufiger vor, dass die Eigentumsanteile eines Unternehmens neu verteilt werden sollen. Es kann verschiedene Gründe geben, aus denen beispielsweise Familienmitglieder oder auch andere Personen, die schon im Betrieb mitarbeiten oder neu hinzukommen, in die Geschäftsführung des Unternehmens berufen werden und auch Geschäftsanteile erhalten sollen. Doch muss dann gewährleistet sein, dass der Betrieb genug erwirtschaftet, damit alle abhängigen Personen nachhaltig davon leben können. Mitunter beraten wir auch dagegen. Wenn wir das künftige Ertragspotenzial des Unternehmens einschätzen können und wissen, wer davon leben muss und wie hoch die Ausgaben sind, raten wir auch schon mal von Entscheidungen ab, die wir nicht mittragen. Auch dies legen wir in eingehenden Gesprächen mit Kunden dar, denn wir sind an nachhaltigen Lösungen interessiert.

Unsere Spezialisten freuen sich auf Sie

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern zu Ihren Vorhaben.

Jörg Götz Spezialist für Inhabergeführte Unternehmen

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