Agrar- & Ernährungswirtschaft

Agrargeschäft weiter im Fokus

NORD/LB will marktführende Position im Agrargeschäft ausbauen

Jede Menge Informationen zur Branche sowie zahlreiche Gespräche von Experte zu Experte – dafür steht der Commodity-Tag der NORD/LB. Die Veranstaltung, die unter der Marke BLB läuft, ist mittlerweile ein etabliertes Format, um unsere Bank als Spezialist für Agrar- und Ernährungswirtschaft zu positionieren. Sie fand in diesem Jahr bereits zum achten Mal statt – erstmalig in der neuen Eigentümerstruktur.

Dass die NORD/LB nach der Fusion mit der BLB gut aufgestellt ist, verdeutlichte deren stellvertretender Vorstandsvorsitzender Dr. Hinrich Holm: Er betonte vor allem die marktführende Position der Bank im Geschäft mit der Finanzierung und Preissicherung von Agrarrohstoffen. Dabei untermauerte er den Anspruch, dieses Geschäft in führender Rolle weiter auszubauen.

Mischung aus externen Referenten und Spezialisten der Bank

Neben namhaften externen Referenten präsentierte die Bank wie immer auch Ihre Spezialisten: So gab Michael Lutzke aus dem Bereich Commodity Brokerage einen Überblick über die weltweiten Agrarmärkte. Die weltweite Versorgungslage im Getreide- und Ölsaatenmarkt sei wieder einmal sehr gut; die Preise dementsprechend auf niedrigem Niveau. Im Weizenmarkt beherrsche die russische Rekordernte und deren internationale Vermarktung die Nachrichtenlage. Für Mais und Ölsaaten rücke das Wetter in Südamerika in den Fokus und über allem schwebten wieder einmal politische Entscheidungen zu Biokraftstoff-Mandaten, die die Märkte signifikant beeinflussen könnten, so der Experte.

MiFID II regelt auch Anzahl von Warenderivaten

Nachdem NORD/LB-Chefvolkswirt Torsten Windels die Researchabteilung sowie verschiedene Marktberichte vorgestellt hatte, zeigte Burkhard Sudbrack aus dem Sales-Team die neuen Standards der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II und deren Auswirkungen auf unsere Kunden auf. Sudbrack erläuterte die neuen gesetzlichen Regelungen für das Wertpapiergeschäft, die ab dem 3. Januar 2018 gelten. Sie beruhen auf der EU-Finanzmarktrichtlinie MiFID II. Die Richtlinie setzt hohe Standards für den Anlegerschutz, insbesondere wenn es darum geht, Risiken und Kosten, Zuwendungen von Vertriebspartnern und die Anlageberatung transparenter zu machen. Sie soll unter anderem Warenderivatemärkte stärker regulieren. Für die Kunden der NORD/LB spiele das Thema Positionslimite eine wichtige Rolle. Nach MiFID II gebe es klare Vorgaben, wie hoch die maximale Anzahl von Warenderivaten einer natürlichen oder auch juristischen Person sein darf, berichtete der Fachmann.

Spezielle Netzwerkveranstaltung für Frauen

Unmittelbar vor dem Commodity-Tag fand erstmals ein Branchentreffen für Frauen mit dem Titel „Women in Agribusiness“ statt. Warum? „In der Getreide- und Ölsaatenbranche gibt es nur wenige Frauen in Fach- und Führungspositionen. Wir wollten mit unserem Workshop den Netzwerkgedanken stärken und dazu beitragen, dass sich die die Teilnehmerinnen persönlich kennenlernen und voneinander profitieren“, so Hella Otten aus dem Bereich Sales.

 

 

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